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Gibt es Menschen, die nicht hypnotisiert werden können?

Sofern ein Mensch nicht unter Drogen oder Alkohol steht und mit der Einleitung der Hypnose einverstanden ist, wird er auch den für die Hypnose typischen Trancezustand erreichen können.

Man spricht im Allgemeinen davon, dass ca. 2 % der Menschen nicht auf eine Hypnose ansprechen.

Aus meiner Hypnosepraxis weiß ich allerdings, dass selbst diese niedrige Zahl mit der richtigen Hypnoseinduktion noch unterschritten werden kann, sofern man einen Menschen nicht in ein vorgefertigtes Muster zwängt, sondern sich ihm anpasst. Dies ist auch der Grund warum in der Hypnosepraxis "Hypmedius" keine Gruppenhypnosen durchgeführt werden: Jeder Mensch ist anders und benötigt eine individuelle auf ihn zugeschnittene Betreuung.

"Die" Hypnoseinduktion für Jedermann gibt es nicht !

Sie sollten einer Hypnosesitzung offen gegenüberstehen und sich nicht zu sehr von klischeehaften Vorurteilen verunsichern lassen.

Hypnose ist nur ein angenehmer Entspannungszustand, auf den Sie sich freuen können.

Werden irgendwelche Hilfsmittel wie Drogen eingesetzt um die Hypnose zu unterstützen?

Nein !  Dies wäre dem Prozess sogar abträglich.

In der Hypnosepraxis "Hypmedius" kommen niemals solche Mittel zum Einsatz.

Kann Hypnose schaden?

Hypnose ist glücklicherweise als nebenwirkungsfrei und risikolos einzustufen, wenn sie in den Händen eines gut ausgebildeten Hypnotiseurs liegt.

In allen durchgeführten Hypnosesitzungen aus der Praxis kenne ich nicht einen Fall, der Anlass gegeben hätte, von schädlichen Nebenwirkungen zu sprechen. Dies ist auch auf unser ausführliches Vorgespräch zurückzuführen, das in der Regel 30 - 45 Minuten in Anspruch nimmt und die Zugehörigkeit zu einer möglichen Risikogruppe abklärt. Dazu gehören Menschen, die an Psychosen, wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen leiden. Diese Gruppe ist mit ca. 1 % aber sehr klein und kann gut erkannt werden.

Achten Sie auch auf ein ausführliches Vorgespräch, wenn Sie sich für eine andere Hypnosepraxis entscheiden sollten. Wenn ein solches nicht oder nur in abgekürzter Form angeboten wird, ist weder Ihnen noch dem "Hypnotiseur" damit geholfen.

Werde ich mich daran erinnern können, was ich unter Hypnose erlebt habe?

Der in der hypnotischen Arbeit übliche und gewünschte leichte bis mittlere Trancezustand lässt Ihnen jede Ihrer Erinnerungen. Und das ist auch notwendig damit der  Prozess ungestört ablaufen kann.

Selbst Geschehnisse in tiefer Trance, von denen die Probanden behaupten, dass ihnen dafür jegliche Erinnerung fehle, können wieder wachgerufen werden.

Kann ich während einer Hypnose sprechen?

Ja, selbstverständlich. Dies ist im Rahmen bestimmter Anwendungen auch erwünscht. 

Ist meine Angst oder mein Problem unsinnig?

Unsinnig wäre es nur, sich von einem Problem weiter dominieren zu lassen, das einem schon lange Sorgen bereitet.

Keine Angst und kein Problem ist unsinnig. Dafür gibt es Gründe, für die der Klient vielleicht eine Erklärung hat, die aber tatsächlich nichts mit seinem Beschwerdebild zu tun haben müssen.

Es ist die Aufgabe des Hypnotiseurs die echten Gründe zu finden und aufzulösen.

Kann ich unter Hypnose negativ manipuliert werden?

Dieses Vorurteil ist in den Köpfen vieler Menschen leider oft fest verankert.

Wenn überhaupt, so wären allenfalls versteckte negative Manipulationen im Rahmen einer Hypnose möglich, sofern der Klient sie nicht erkennt und dagegen vorzugehen imstande ist.

Der berühmte Banküberfall unter Hypnose, der gerne immer wieder zitiert wird, gehört allerdings ins Reich der Fabeln. Ein Mensch würde auch unter Hypnose niemals Dinge tun, die seinem inneren Wertesystem feindlich gegenüberstehen.

Negative Manipulationen gehören nicht in eine seriöse Hypnosepraxis. Hier wird Menschen mit zum Teil erheblichen emotionalen Problemen geholfen und nicht geschadet.

Wie fühle ich mich unter Hypnose?

Zunächst einmal muss man dazu wissen, dass Hypnose nichts weiter als ein veränderter Bewusstseinszustand ist, der durch eine körperliche Entspannung und geistige Konzentration gekennzeichnet ist.

Und so fühlt man sich auch: in der Regel sehr entspannt und auf eine innere Erlebniswelt konzentriert. Aber selbst unter körperlicher Anspannung, wie bei einem Marathonlauf, kann ein Trancezustand erreicht werden.

Während der Hypnose entwickelt sich häufig ein körperliches Schwere- oder auch ein Leichtigkeitsgefühl. In der Tat sind die möglichen Empfindungen in diesem Trancezustand so vielfältig, dass man sie im Rahmen einer Internetpräsentation kaum vollständig aufzählen könnte.

Aber natürlich kann auch ein besonderes körperliches Gefühl völlig fehlen. "Das" spezifische Hypnosegefühl gibt es nicht. Ein erfahrener Hypnotiseur erkennt jedoch an Ihrem körperlichen Entspannungsverhalten den Eintritt einer Trance.

Nach einer Hypnose verspürt der weit überwiegende Teil der Klienten eine Ausgeglichenheit und Entspannung, die viele Menschen z.B. von einer langen, körperlichen Arbeit her kennen.

Muss ich vor der Sitzung etwas beachten?

Bitte vermeiden Sie beengende Kleidung, nehmen Sie keine schweren Mahlzeiten und koffeinhaltigen und niemals alkoholische Getränke unmittelbar vor der Sitzung zu sich und treiben Sie kurz vorher keinen Sport.

Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden. Daher ist es zu begrüßen, wenn der Kunde eine positive oder zumindest neutrale Erwartungshaltung gegenüber seiner ersten Sitzung einnimmt.

Wie viele Sitzungen benötige ich?

Das hängt in erster Linie vom Problem ab.

"Einfache" Hypnoseanwendungen, wie eine Rauchentwöhnung oder Nägelkauen kommen mit einer bis drei Sitzungen aus.

Tiefer liegende, emotionale Probleme erfordern durchschnittlich 5-10 im wöchentlichen Rhythmus stattfindende Sitzungen, um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen. Die Sitzungen können im Einzelfall sowohl nach unten als auch nach oben abweichen.

Mehr als 12 Sitzungen werden allerdings nur in Ausnahmefällen gegeben.

Grundsätzlich gilt, dass nur solange mit Ihnen gearbeitet wird, wie dies für eine erfolgreiche Therapie unbedingt nötig ist. Allerdings kann Ihnen kein seriöser Hypnotiseur eine Erfolgsgarantie geben.

Auch die Mitarbeit des Klienten ist eine weitere wichtige Voraussetzung für das Erreichen des angestrebten Ziels. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass die weit überwiegende Mehrheit meiner Klienten nachhaltig von der Hypnose profitiert.

 

Kann ich in einer Hypnose "stecken bleiben"?

Nein, das ist nicht möglich. Selbst wenn dem Hypnotiseur  während der Sitzung etwas zustoßen sollte, würden Sie den Trancezustand ohne Schaden von selbst verlassen, weil der Kontakt zum Ihm abgebrochen ist.

Kann ich während einer Hypnosesitzung einschlafen?

Klicken Sie hier, um das Originalfoto zu sehen

Wenn Sie 20 Stunden Auto gefahren sind, können Sie nicht nur während einer Hypnosesitzung, sondern auch während einer Busfahrt oder eines Gespräches einschlafen. Ein Einschlafen während der Hypnose stellt jedoch eine absolute Ausnahme dar.

Kann ich eine Begleitperson zu einer Hypnosesitzung mitbringen?

Selbstverständlich. Allerdings hat eine Anwesenheit dort Grenzen, wo sie den Hypnoseerfolg gefährden könnte. Daher ist eine Anwesenheit während den Hypnosesitzungen und der Rauchentwöhnung nicht möglich. Bei allen anderen Sitzungsformen spricht nichts dagegen, jemanden mitzubringen.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit einer erwachsenen Begleitperson sogar zwingend erforderlich.

Kann ich nach einer Hypnosesitzung Auto fahren und arbeiten?

Ja, das können Sie ohne jede Beeinträchtigung.

Kann ich ein paar Bekannte für eine gemeinsame Raucherentwöhnung mitbringen?

Gruppenhypnosen werden aufgrund eines wesentlich geringeren Erfolgsfaktors von mir nicht angeboten. Jeder Klient ist individuell und verlangt eine persönliche Betreuung, um den größtmöglichen Nutzen aus einer Hypnosesitzung zu erzielen.

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